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Büsslingen,Beuren a.R.

Geschichtliches über unsere Kirche St. Martin in Büßlingen

Die jetzige Kirche ist ein Neubau der Jahre 1893-1908 unter Einbeziehung älterer Mauerteile, vor allem an Chor und Turm. Die Kirche St. Martin ist bereits seit 1131 nachgewiesen. 1657 wurde nach Kriegsbeschädigungen ein neuer Kirchturm erbaut. Wahrscheinlich im 15. Jahrhundert wurde eine neue Kirche errichtet, die um 1730 (in der Barockzeit) mehrere Veränderungen innen und außen erfuhr. Von diesem Bau haben sich nur die Außenwände des Chores und der Turm erhalten.
1893-1895 wurde ein komplett neues, dreischiffiges Langhaus erbaut. 1905 wurde der Chorraum ganz umgebaut. Dabei wurden die alten Mauern erhöht, neue Spitzbogenfenster eingebaut und der Chor neu eingewölbt. In diesem Jahr erhielt auch der ganze Innenraum seine reiche, aufwendige Ausmalung. Sehr reizvoll ist das Innere mit seiner aufwändigen, neogotischen Ausstattung aus Kanzel, Figuren und Altären. (In der Kirche gibt es zwei Seitenaltäre: auf dem linker Seitenaltar ist die Heilige Familie bei der Arbeit im Hause dargestellt. Das rechte Altarbild zeigt unseren Kirchenpatron, Bischof St. Martin, zu Füßen die Gans und neben ihm der heilige Wendelin und heilige Elisabeth von Thüringen.
(Quelle: Buch: Tengen- Die Geschichte der Stadt und ihre Ortschaften)

Pfarrkirche St. Martin vor dem Umbau 1893-1895:


Pfarrkirche St. Martin während des Chorumbaus:

Pfarrkirche zwischen 1895 und 1905 (mit neuem Schiff und altem Turm):

     

Das Pfarrhaus


Das heutige Pfarrhaus, unmittelbar bei der Pfarrkirche, war bis in das 19. Jahrhundert das blumenfeldische Untervogteiamt Der Stufengiebel im Stil der Renaissance sowie ein Datum 1602 über dem rundbogigen Kellertor verweisen darauf, dass die Untervogtei zu den ältesten Bauten Büßlingens und damit der ganzen Gegend gehört. Das alte Pfarrhaus lag unten im Dorf und ist nicht mehr erhalten.

Die Lourdes-Grotte

Eines der schönsten Orte unsere Pfarrgemeinde ist die Lourdes-Grotte. Nach einer Lourdes Wallfahrt im Mai 1998 wurde auf Initiative des PGR-Vorsitzenden Kurt Zimmermann diese Grotte gebaut. Das Bauvorhaben begann im Sommer 1999. Die Grotte wurde mit Muschelkalksteinen aufgebaut. Mit zwei Maurern (Jürgen Hock und Heiko Zimmermann) sowie mit vielen Helfern wurde das Projekt in Angriff genommen und nach ca. 1 Jahr fertiggestellt. Die Mutter Gottes Figur wurde von einer Dorfbewohnerin gestiftet. 


Am 21. Mai 2000 wurde die Lourdes-Grotte von Herrn Pfarrer Ott und Herrn Pfarrer Schneider eingeweiht.

 

Bis heute wird dieser Platz von vielen Einheimischen und Gästen als Ruheplatz und Gebetsstätte besucht.

St. Martin Büßlingen und die Filiale St. Wendelin in Beuren haben insgesamt 677 Katholiken.(Stand 31.12.2015)

Geschichtliches über die Kirche

Am Hang des Hügels nach Büßlingen liegt die Kirche St. Wendelin. Das Dorf gehörte wohl immer zur Pfarrei Büßlingen, besaß aber eine eigene Wendelinskapelle, die aber im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde und wegen der Nähe zu Büßlingen nicht mehr aufgebaut wurde. Einen unmittelbaren Vorgängerbau gibt es nicht. 1958 bis 1960 ist die Kapelle durch einen Neubau ersetzt worden. 1961 wurde die Kirche dem heiligen Wendelin sowie dem seligen Bernhard von Baden und Maria Goretti geweiht. Innen dominieren moderne Bauformen und Skulpturen. Schon älter ist das Kreuz mit dem Gekreuzigten über dem Altar und eine Madonna, um 1900, an der Eingangswand.
(Quelle: Buch: Tengen- Die Geschichte der Stadt und ihre Ortschaften)